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Nachruf 

Hiermit gebe ich offiziell den Tod unseres geliebten Freundes und Haustieres

Gary XS

bekannt. Still und leise verstarb er bereits vor einigen Wochen, unbemerkt von seinem Besitzer. Doch sein Ableben stößt auf große Anteilnahme. Wenigstens im Tod soll er jene Aufmerksamkeit bekommen, die er im Leben verdient hätte.

Und doch ist er nicht umsonst gestorben: Dieser Verlust lehrt uns, dass es in Zukunft wohl doch klüger ist, nur ausgewachsene Schnecken zu kaufen. Ruhe in Frieden, junger Freund.

25.3.10 13:01


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sick

Boah, gibt's doch nicht. Ich will einfach nicht gesund werden. Was immer ich mir an der Küste eingefangen hab - es ist verdammt hartnäckig. Den ganzen Winter hab ich durchgehalten, und jetzt entschärft es mich. Naja, warum auch nicht, anscheinend sind ja momentan ohnehin alle krank.

Kurzer Gruß an Flo: Ich hoffe wenigstens dir geht es wieder entsprechend besser; schon doof dass wir auch zur gleichen Zeit krank werden müssen. War trotzdem ne gute Zeit in Lübeck

Rückblickend betrachtet war es doch irgendwie passend, dass wir uns den ganzen Tag mit Arztserien ruhig gestellt haben ^^ Ich muss wirklich zugeben, dass ich von Grey's Anatomy positiv angetan war. Und dass diese Woche auch noch die neue Staffel von Scrubs anlief, war definitv ein Zeichen.

War noch jemand krank? Richtig, meine Mutter. Aber inzwischen hat sie ihre Stimme wieder. Mein Onkel wird von seiner Schulter immer noch um den Schlaf gebracht, was ungünstig ist, weil die Medikamente, die er gegen die Schmerzen schlucken muss, ihn zusätzlich schläfrig machen. Blöde Kombination. Zumal es auch noch eine ganze Weile dauern wird, bis alles komplett verheilt ist.

Selbst Gary ist krank. Der Arme scheint unter einem Aquarienkoller zu leiden. Anders kann ich mir nicht erklären, warum er jede zweite Nacht die staubige Nähe meines Teppichs sucht. Naja, ein Klemmbrett, nachts aufs Becken gelegt, wird in nächster Zeit ein wenig bremsen. Der kleine Gary war auch krank, und die Betonung liegt auf war. Leider wird er uns nicht mehr verraten können, was ihm fehlte, aber ich hoffe, dass ihm besser geht, wo auch immer er jetzt ist. Der zugehörige Nachruf folgt in Kürze.

Schon doof, dass mit keinen besseren Nachrichten schließen kann. Aber ich hab noch einen Liedtext. Und der steht hier natürlich nicht, weil ich noch Zeilen füllen muss. Wann immer ich an dieser Stelle einen Songtext bringe, dann aus einem ganz bestimmten Grund. Wäre vielleicht ein kleines Rätsel für dich Flo: Erklär mir, warum dieser Text hier steht

Come on, come on,
put your hands into the fire.
Explain, explain,
as I turn and meet the power.
This time, this time,
turning white and senses dire.
Pull up, pull up,
from one extreme to another.

From the summer to the spring,
from the mountain to the air.
From Samaritan to sin
and it's waiting on the end.

And now I'm alone, I'm looking out, I'm looking in
Way down the lights are dimmer
And now I'm alone, I'm looking out, I'm looking in
Way down the lights are dimmer

Come on, come on
Put your hands into the fire
Come on, come on

 Thirteen Senses

 

18.3.10 23:20


neighbor's service

Da ist man mal für ein paar Tage nicht in der Lage, auf seine Hausschnecke aufzupassen, und schon geht sie wieder steil. Zum Glück hat sich mein Mitbewohner bereit erklärt, sie in dieser Zeit zu beaufsichtigen.

Und das ist nötig, wie sich gezeigt hat. Am Samstag ist er übers Wochenende nach Hause gefahren, am Montag schreibt er mir, dass er die Schnecke eingekapselt unter meinem Schreibtisch gefunden hat. Keine Ahnung, wie lange sie dort gelegen hat. Naja, wenn man meinem Mitbewohner glauben darf, geht es Gary inzwischen wieder prächtig.

Eines muss man der Schnecke lassen: Sie mag blöd sein wie Fischfutter, aber sie lässt sich nicht unterkriegen.

2.3.10 22:17


My story

So, es ist wieder Zeit für den halbjährlichen Blogeintrag: Wenn mir irgendjemand vorwerfen würde, ich kümmerte mich zu wenig um die Angelegenheiten dieses Blogs - nun, ich könnte ihm nicht widersprechen. Traurig, traurig...

Die Ursachen des aktuellen Blog-Aufschubs sind die selben wie immer: Keine Zeit, keine Lust. Und sind Zeit und Lust halbwegs vorhanden, streikt die Technik.


Aber von vorne. 2 Wochen vor den Klausuren: Die übliche Hektik. Trotz der Tatsache, dass ich während des Semesters
weniger Zeit zur Prüfungsvorbereitung hatte, als das Jahr zuvor, liege ich ganz gut im Rennen. Zumal auch eine Klausur mehr ansteht, als die Male davor. Rückblickend betrachtet würde ich selbst gerne wissen, wie ich das im Laufe des Semesters alles gemeistert habe.
Prüfungszeit: Alle drehen am Rad, wie immer. Jammern, dass sie vor Panik die letzten drei Tage nicht durchgeschlafen
haben. Für mich nicht nachvollziehbar. Meine Mein-Kopf-ist-ein-Sieb-und-ich-schütte-so-lange-Wissen-drauf-bis-alles-hängen-geblieben-ist-Methode ist unglaublich erschöpfend. Ich glaube, ich habe das letzte halbe Jahr nicht so gut geschlafen wiein diesen zwei Wochen...


Ich beginne mehr und mehr, der Prüfungszeit einen gewissen Charme abzugewinnen. Naja, wahrscheinlich Galgenhumor.
Mit meinem Mitbewohner Christian witzele ich über die schwerwiegenden Folgen eines Studiums für die geistige
Gesundheit. Wir kommen zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Dummheit wächst proportional zur Anzahl der absolvierten
Semester. Zeitweise wird unsere WG-Hälfte zur Irrenanstalt erklärt.
Christian ist kaum 14 Wochen an der Uni und bekommt schon die ganze Härte des Bildungssystems zu spüren: Sein
Mathematik-Modul ist ähnlich anspruchsvoll wie ein komplettes Mathematikstudium, der Professor schwört seine Studenten
seit der ersten Stunde darauf ein, zu jenen 80% zu gehören, welche das Modul im zweiten (bzw. dritten) Anlauf meistern werden. Ich werfe einen Blick in Christians Mathehefter und weiß: Der Mann hat recht.
Christian Erfolg in der Matheklausur wird wohl dem der großen Masse entsprechen. Nichts Unerwartetes oder Dramatisches.
Er meint, "Wenn Scheiße, dann Scheiße mit Schwung!" Wie gesagt, Galgenhumor.

Neben dem Lernstress hält der Winter den Norden der Republik auf Trab. Ich weiß nicht genau, wie sehr man im Rest des Landes über unsere desaströse Lage hier informiert ist, ich werde dieser Geschichte demnächst einen eigenen Beitrag widmen. Aus einem erholsamen Lernwochenende bei meinem Onkel wurde nichts, ein Schneesturm schnitt die gesamte Ostseeregion von der Außenwelt ab. Die schnelle Einkaufstour zum Discounter um die Ecke artete zur Polarexpedition aus. Wohl dem, der sich auf den Winterdienst verlassen kann.
Aus einem anderen Lernwochenende wurde ein Arbeits-wochenende, als die anhaltenden kalten Temperaturen im Haus meines Onkels die Rohre zum Platzen brachten. Das Wasser riss Teile der Decke mit und setzte das Wohnzimmer gründlichst unter Wasser. Sobald der Raum trocken ist, wird renoviert.


Wenig Zeit zum Bloggen also, aber ich hoffte ja, unmittelbar nach den Klausuren ein wenig Zeit für all die aufgeschobenen
Dinge zu finden... Nur kam mir wieder jemand dazwischen und zwar - richtig - der Winter. Mein Onkel hatte sich wegen
Eisglätte böse die Schulter geprellt. Jaja, wenn Scheiße, dann Scheiße mit Schwung. Ich erklärte mich bereit, ihm für ein paar Tage unter die Arme zu greifen (unfreiwilliges Wortspiel), zumal er nicht einmal richtig Autofahren konnte. Und so war ich die letzten Tage Chauffeur, Träger, Küchenhilfe, Winterdienst, Telefonist und Sparringpartner im Billard.

Ich dachte mir, jetzt hätte ich die Zeit, all die aufgeschobenen Dinge zu erledigen. Naja. Ich muss wohl nicht erwähnen wer mein Vorhaben erneut durchkreuzte. Geschlagene fünf Tage sind Telefon und Internet inzwischen tot. Der kompetente Telekom-Service-Mensch erklärte, es liege wohl am Wetter (inzwischen taut es auch hier bei uns). Der engagierte Problem-Beseitungs-
Mensch klettert im Dorf die Masten hoch und runter, bis jetzt leider ohne Ergebnis.

Das ist die Geschichte. Nach über einer Woche Dorfidyll bin ich inzwischen wieder unter Menschen. Und finde endlich die Gelegenheit,diesen Beitrag abzusetzen. Die Garnelen und die Garys haben von all dem nichts mitbekommen. Was für glückselige Wesen.
Auch sonst gibt es wenig von den Kollegen zu berichten. Es ist immer der selbe Zyklus: Füttern, weitere Komillitonen von den Vorzügen eines Garnelenbeckens überzeugen, saubermachen. Wenigstens scheinen die Garys derweil begriffen zu haben, dass Aquarienschnekcen IN das Becken gehören...
Die Population der Garnelen hat sich inzwischen von über hundert auf etwa 30-40 Tiere eingependelt, wahrscheinlich
auf-grund des kleineren Habitats. Aber das stört mich nicht. Es ist ein schönes Beispiel für dichteabhängige Regulation der Populationsgröße. Aber das ist eine andere Geschichte.

23.2.10 20:35


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