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...still unforgotten
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Süßwasserschnecken sind leider nicht gerade für die Ewigkeit gemacht. In dieser Hall of Fame wird daher allen haustregenden Helden gedacht, die bisher das Zeitliche gesegnet haben.
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GARY
(14.08.2007 - 12.08.2008)
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Der Begründer dieses Blogs und Stammvater einer ganzen Dynastie. Eigentlich war er nur als Ergänzung des Besatzes meines Garnelenbeckens gedacht, aber den Krebstieren lief er schnell den Rang ab...
Alles in allem eine typische Apfelschnecke, allerdings erstaunlich schnell unterwegs und mit einem Hang zu Kamikazestürzen von hohen Pflanzen oder aus dem Wasserstrahl des Filters. Seine aktive Lebensweise war wohl auch der Grund seines frühen Todes.
Gary war bekannt für seine distanzierte Einstellung gegenüber allem Nicht-haustragenden. Seinem Halter, dem aufrecht Gehenden sprach er bis zuletzt den Status eines vernunftbegabten Wesens ab, und auch gegen die Mitbewohner seines 30-Liter-Domizils, einer handvoll Zwerggarnelen, führte er bis kurz vor seinen Tod eine erbitterte Fehde. Dass er doch noch in Freundschaft zu ihnen aus dem Leben schied, ist wohl eine schöne Geste des Schicksals.
  Trotz seiner Eigenheiten war Gary ein liebenswürdiges Wesen mit dem Herzen am rechten Fleck.
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Der folgende Steckbrief gilt sowohl für Gary, als auch für alle seine Nachfolger, da sie alle der selben Gattung angehören (werden).
  • Gattung: Pomacea brigdesii
  • Herkunft: tropisches Mittelamerika, sehr wahr-scheinlich handelt es sich allerdings um eine heimische Nachzucht
  • Lebenserwartung: 1-4 Jahre, eine faule Schnecke lebt länger als eine mit Leistungssportler-Karriere
    Größe: 4 cm sind üblich, bei guter Pflege sind auch beachtliche 5 cm drin
  • Nahrung: Ernährung nach dem Alles-was-ins-Maul-passt-wird-gefressen-Prinzip, die meisten Aquarien-pflanzen werden aber in Ruhe gelassen *Gott sei dank*
  • Equipment: das obligatorische Gehäuse (inklusive Deckel), Fähigkeit zur Kiemen- und Lungenatmung (Letzteres über einen eigenen Atemschlauch), Raspelzunge zum Zerkleinern (fast) jedes pflanzlichen und tierischen Gewebes, für Weichtiere gut entwickelte Augen, dafür allerdings völlige Taubheit





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